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    Welche Folgen entstehen durch Kinderarbeit?

      Etwa 85 Millionen Kinder arbeiten in gefährlichen Jobs, die sie krank machen oder bei denen sie sich schlimm verletzen können. Viele von ihnen brechen sich Arme oder Beine, verbrennen sich, bekommen Kopf- oder Bauchschmerzen, werden blind oder taub.

      Eine andere Folge ist, dass arbeitende Kinder meist keine Zeit für die Schule haben. Aber ohne Schule finden sie später keine gute Arbeitsstelle.

      Sie haben auch nur wenig Zeit zum Spielen. Neben dem Geldverdienen versorgen sie ihre jüngeren Geschwister, holen Wasser von weit entfernten Brunnen, sammeln Feuerholz, kochen Essen oder helfen ihren Eltern auf dem Feld.

      Dabei muss man Kinderarbeit nicht nur als ein Problem verstehen, dass bestimmte Kinder individuell betrifft, sondern auch als ein Problem, das tief greifende Folgen für die Gesellschaft mit sich bringt, sei es dauerhafte Armut, soziale Spannungen, Ungleichheit und unfaire wirtschaftliche und soziale Verhältnisse. Kinder, die in diesem Teufelskreis gefangen sind, werden ihrer Grundrechte beraubt, nämlich ihr Recht auf Spielen, Freiheit, Lernen und weitere Grundrechte, die ihnen von Geburt oder durch die Verfassung garantiert sind.


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